Straßenverkehr erhöht Demenzrisiko

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Wer in der Nähe verkehrsreicher Straßen wohnt, hat ein erhöhtes Demenzrisiko.

Für andere neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose besteht ein solcher Zusammenhang nicht.
Das ergab die Studie, die Daten nahezu aller erwachsenen Bewohner der bevölkerungsreichsten Kanadischen Provinz Ontario erfasste.
Für Menschen, deren Wohnung nicht mehr als 50 Meter von einer Straße mit hohem Verkehrsaufkommen entfernt war, stieg das Risiko einer Demenzerkrankung innerhalb von elf Jahren um sieben Prozent, verglichen mit denjenigen, die mindestens 300 Meter weiter weg wohnten.
Als auslösender Faktor spielt der erhöhte Gehalt an Stickstoffdioxid und Feinstaub in der Luft eine große Rolle, reicht aber zur Erklärung nicht aus, berichten die Forscher im Fachblatt „The Lancet“.
Insgesamt wurden 6,6 Millionen von 20 bis 85 Jahren für die Studie berücksichtigt. Nicht in die Studie einbezogen wurde die Korrelation von Gehörverlust und Demenz.

 

Textquelle: Hörakustik 2/2017

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